Erwartungen und die Folgen

Mir wurde das Buch „Eisige Schwestern“, geschrieben von S. K. Tremayne, von einem Mann in einem Büchergeschäft empfohlen. Ich war am Bahnhof und hatte genug Wartezeit, um mich in einem kleinem Büchergeschäft durchzugucken. Nach kurzer Zeit war ein Schichtwechsel und ein Mann (noch mit Kopfbedeckung, da es kalt war) kam an. Ich nutzte also die Gelegenheit und fragte nach einer Empfehlung. Ich sollte mein Lieblingsgenre sagen und mir wurde dieses Buch empfohlen. Es wurde mir gesagt, dass dieses Buch sehr spannend ist und man sich gut reinfühlen kann.

Als ich das Buch aber gelesen habe, fehlte mir dann doch etwas. Ich hatte wirklich viel erwartet und dass ich es vor Spannung kaum weglegen kann. Letztendlich hatte sich das Lesen doch in die Länge gezogen und das Miterleben war auch nicht so präsent, wie erwartet.

Durch eine Empfehlung hat man doch schon eine höhere Erwartung und wird schneller enttäuscht, als wenn man ‚ahnungslos‘ ein Buch liest. Ohne die Vorkenntnis aus fremdem Munde hätte mir das Buch vielleicht doch mehr gefallen, als jetzt, da mir gewisse Sachen fehlten.

Ich würde trotzdem sagen, dass man das Buch lesen kann, obwohl es an manchen Stellen doch sehr ungewöhnlich und unglaubwürdig ist, da nur an das Eine gedacht wird. Mir gefällt das Buch trotzdem, da man das Ende nicht vorraussehen kann und wenigstens das Interesse an die Enthüllung bis zum Ende hinhält und diese wirklich auch überrascht.
~Feli

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Das Glasperlenspiel

Nein, no, njet, non, veto, meiyou, nej, net, ochi, ikke

Lest dieses Buch nicht! Ich empfehle es nicht! 

Es geht um Josef Knecht, einen Studenten und später der Glasperlenspielmeister. Fragt nicht, was das Glasperlenspiel ist, ich habe keine Ahnung. Das Buch wurde von Hermann Hesse geschrieben, 1943 veröffentlicht und beschreibt Knechts Werdegang und Leben. 

Das Buch verrutscht meiner Meinung nach so ins kulturell Intellektuelle, dass es keinen Spaß macht, es zu lesen. Es wird auch nicht genannt, was das Glasperspiel ist, was zwar Sinn ergibt, aber im Zusammenhang mit dem Buch sehr frustierend ist. Die Schreibweise von Hermann Hesse ist sehr komplex und hat überaus viele Kommata und Nebensätze.

Lest es einfach nicht.

~John Morten 

P. S. Ich habe es nicht zuende gelesen. Nur bis Seite 110. 

Die Kleptomanin

Eine super Empfehlung!

Autorin: Agatha Christie

Erscheinungsjahr: 1955

Ermittler: Hercule Poirot

Erscheinungsland: Vereinigtes Königreich 

Genres: Fiktion, Krimi, Suspense, Mystery

Handlung: Hercule Poirot, ein belgischer Detektiv, der in England lebt, gerät an seinen nächsten spannenden Fall. Im Studentenwohnheim, das die Schwester seiner Sekretärin betreut, gehen seltsame Dinge vor sich. Dinge verschwinden, die offensichtlich in keinem Zusammenhang zueinander stehen. Steckt hier ein genialer Kopf hinter oder handelt es sich letztendlich doch nur um eine Aneinanderreihung purer Zufälle?

Mein Feedback: Ich habe das Buch verschlungen! Ein wahnsinnig spannender Krimi, der bis zum Schluss nichts über den Täter verrät und die Spannung so aufrechterhält. Absolut empfehlenswert und auch für sonst eher Nichtlesebegeisterte ein Grund den Büchern wieder eine Chance zu geben.

~Philine Plachta

Januar Challenge – eine fremde Person mit Hut und eine Frage

,,Können Sie mir ein Buch empfehlen, welches Sie selbst als interessant zu lesen empfanden?“

Wir haben uns zu dritt an einem Nachmittag auf den Weg in die Innenstadt gemacht, um Passanten nach einer guten Buchempfehlung für unsere diesmonatige Challenge zu fragen.

Wir stellten uns und unsere Challenge vor und erklärten, warum wir die Person ausgewählt haben. In neunzig Prozent, der von uns Befragten Fälle/Personen stießen wir auf nette Leute, die uns eine, wie sich später herausstellte, entweder unglaublich gute oder sehr schlechte Empfehlung gaben.